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ausverkauft

1     Let The Good Times Roll    (Moore/ Theard)    3:15
2     Should I Reveal/ I Can´t Believe That You´re In Love With Me (Brown/ Freed - Gaskill/ McHugh) 4:21
3     Banana Split For My Baby   (Prima/ Irwin)    2:27
4     The Closer To The Bone    (Louis Jones)   3:16
5     Angelina/ Zooma Zooma     (Roberts/Fisher) (Citarella/Prima)    3:38
6     The Same Old Love     (Dave Williams)      3:22
7     That Old Black Magic    (Arlen/ Mercer)     2:48
8     Robin Hood/ Oh Babe     (Prima/ Miketta)   (Prima/ Kabak)    4:31
9     Oh, How I Miss You Tonight    (Traditional)    (Arangement: Radatz)   4:09
10    Just A Gigolo/ I Ain’t Got Nobody (Casucci/Caesar - Spencer Williams/Roger Graham)    4:25
11    Harold's Boogie    (John-Abstein)    4:00
12    Ain't That A Kick In The Head    (Van Heusen/ Cahn)    2:07
13    Lazy River    (Carmichael/ Arodin)    4:11
14    Caldonia      (Louis Jordan)    4:26
15    It's All Over Now Baby Blue     (Bob Dylan)     4:50

Saxophon/ Klarinette: Peter Müller
Posaune: Timo Tietz
Piano: Harold John
Bass: Joachim Dette
Schlagzeug/ Gesang: Roger Radatz
Tenorsaxophon auf Titel Nr. 10 & 14: Alfred Wagner 

Toningenieur: Gerd Bluhm

Ain't That A Kick In The Head

Live At Yorckschlösschen
Töne 1058-23

von Gerhard Hopfe
Jazzpodium 4/06

Seine Lehrer waren u.a. Trevor Richards und besonders der 1991 verstorbene Freddie Kohlman; in längeren Aufenthalten in New Orleans und im Zusammenspiel mit dortigen Musikern perfektionierte er seine Fähigkeiten, und gegenwärtig ist Roger Radatz einer der ganz wenigen, der das typische New-Orleans-Drumming mit seinem unbeirrbar rollenden Beat und den erkennbaren Melodielinien geradezu schlafwandlerisch beherrscht. Seine New Orleans Verbundenheit demonstriert Radatz seit nunmehr über 20 Jahren mit seiner Band „The Evolution“, die bei ihren unzähligen Auftritten im In- und Ausland auf Festivals, in Jazzclubs, auch im Radio und Fernsehen stets frenetische Beifallsstürme auslöst.

Auch im Berliner Stammdomizil der Band, im Kreuzberger „Yorckschlösschen“ ist das regelmäßig der Fall. Mit dieser im November 2005 dort selbst live aufgenommenen CD führen Roger & The Evolution ein weites Spektrum von Spielarten vor, nicht jede Nummer mit New-Orleans-Direktbezug, jedoch ideal ins interpretatorische Konzept der Band gefügt. Das Sextett widmet sich u.a. besonders der Musik von Louis Prima, der musikantische Perfektion mit einem Höchstmaß an Spontaneität und jazzigem Entertainment verband. Primas Hits wie „Jump, jive n' wail“, „Oh Marie“, „Buona sera“ und „Angelina“ finden sich denn ebenso hier wie andere Stücke mit „Los-geh-Effekt“, z.B. der Starter „Five months, two weeks, two days“, „Yorckschlösschen Boogie Woogie“ oder „Kansas City“.

Gleichermaßen New-Orleans-besessen wie Radatz ist Peter Müller, Altsaxophon und Klarinette und Berliner Jazz Urgestein. Auf intensive Lehrjahre in New Orleans kann er ebenso verweisen wie auf Auftritte mit erstrangigen Vertretern seines Instrumentariums, wobei Begegnungen mit Barney Bigard und Benny Carter zu Höhepunkten seiner Karriere zählen. Müllers Spiel auf beiden Instrumenten ist vornehmlich von Hot-Intensität geprägt, sein Alto-Spiel lässt Earl-Bostic-Inspiration erkennen, jedoch kann er auch mit seelenvollem Blues gefärbtem Spiel auf der Klarinette wie hier in George Lewis' bekanntem „Burgundy Street Blues“ glänzen.

Tenorist Thomas Keller und Posaunist Robert Gutowski ergänzen die Bläserfrontlinie; ersterer mit facettenreichem Spiel von enormem Drive geblasenem Solo in „Lester leaps in“ bis zum balladesken „Tenderly“, letzterer gleichermaßen solistisch kompetent in z.B. „Blue and broken hearted“. Harold John Abstein, Piano, und Joachim Dette, Bass, ergänzen das von Roger Radatz' kraftvoller Schlagzeugarbeit dominierte rhythmische Rückgrat. Zu dieser Musik gehören unabdingbar vokal-istische Beiträge, an denen mit Ausnahme von Dette alle Musiker teilhaben, sie bereichern 11 der 17 Titel.

Aus der langjährigen Zusammenarbeit aller Mitglieder von The Evolution resultiert eine einzigartige interpretatorische Perfektion, die jedoch niemals als eine glattgebügelte seelenlose solche daherkommt. Jazz aus dem Bauch heraus und von Herzen kommend, erfüllt von Spontaneität und unbändiger Spielfreude vom ersten bis zum letzten Takt legt man sich mit dieser CD in den Player, was Besuche im „Yorckschlösschen“ zu Auftritten von Roger & The Evolution nicht ausschließen sollte.

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nur €18,- (Ausland € 20,- )
incl. €3,- Versand und 19% MwSt.

1     Five Months, Two Weeks, Two Days    (Morris/ Donaldson)    2:17

2     Yorckschlösschen Boogie Woogie   (Kohlman/ Radatz)   4:27

3     Blue And Broken Hearted  (Clarke)    5:40

4     Lester Leaps In   (Young)  4:58

5     Them There Eyes/ Honeysuckle Rose  (Pinkard, Tracey, Tauber, Waller)  3:59

6     Burgundy Street Blues    (G.Lewis)    5:15

7     Jump, Jive 'n' Wail    (Prima)   3:45

8     Minnie The Moocher   (Calloway)   3:06

9     Oh Marie   (Di Capma, Prima)   2:12

10   Tenderly   (Gross)   7:20

11   Kansas City   (Mc Shann)   5:16

12   's Wonderful   (Gerschwin)   3:55

13   Mardi Gras in New Orleans   (Byrd)    5:17

14   Piano Intro Buona Sera   (John-Abstein)   0:48

15   Buona Sera    (Sigman, De Rose)     3:10

16   Honky Tonk Train Blues   (M.L.Lewis)    5:30

17   Angelina    (Citarella, Kabak, Prima, H.Bruhn)  4:42 

Alt-Saxophon/ Klarinette: Peter Müller
Tenor-Saxophon: Thomas Keller
Posaune: Robert Gutowski
Piano: Harold John
Bass: Joachim Dette
Schlagzeug/ Gesang: Roger Radatz
Gesang auf Titel Nr. 13: Harold John

Toningenieur: Manne Pokrandt, Studio 1058

... live at Yorckschlösschen

liveatyorck

1 5-10-15 Hours (Toombs) 4:07

2 Jump, Jive An' Wail (Prima) 3:55

3 Oh What A Dream (Willis) 4:09

4 It Don‘t Mean A Thing, If It Ain‘t Got That Swing (Mills, Ellington) 3:43

5 What A Friend We Have In Jesus (Scriven, Converse) 4:00

6 Give Me That Old Time Religion (Traditional) 5:22

7 Boogie Woogie Stomp (Ammons) 4:11

8 It Had To Be You (Jones, Kahn) 5:21

9 S'Wonderful (Gershwin) 4:21

10 Mona Lisa (Evans, Livingston) 3:53

11 Route 66 (Troup) 3:05

12 Bye And Bye (Traditional) 8:27

13 Oh How I Miss You Tonight (Traditional - Arangement: Radatz) 2:24

Gesang: Denise Gordon
Tenor-Saxophon: Thomas Keller
Posaune/ Mundharmonika: Wolfgang Rügner
Piano: Harold John v.Abstein
Bass: Bob Culverhouse
Schlagzeug/ Gesang: Roger Radatz
Gesang auf Titel Nr. 10: Wolfgang Rügner

Toningenieur: Manne Pokrandt, Studio 1058

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aktualisiert am
10. August 2010

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