

Harold John (Piano),
fing mit fünf Jahren das Klavierspielen an und bekam auf Grund seines überragenden Talents, kurz darauf den ersten umfassenden Unterricht bei Frau Johanna Exner, einer Schülerin von Max Reger. Mit 17 Jahren zog er nach Berlin, um seine klassische Ausbildung zu vertiefen. In Berlin bekam er Anschluss an die Jazzszene und spielte lange Zeit in der Band um den Schlagzeuger Torsten Zwingenberger.
Der Kontakt zu einigen Jazzgrößen blieb nicht aus (z.B. Albert Collins, Joe Newman, Buddy Tate, Teddy Wilson, Little Willie Littlefield u.v.a. ). Sessions mit bekannten Boogie-Woogie und Jazz-Meistern brachten ihm die Routine, neben der klassischen Musik auch den traditionellen Bereich der Jazzmusik zu beherrschen.
Durch die Auseinandersetzung mit der Musik seines großen Idols Art Tatum konnte Harold John seine Klaviertechnik vervollkommnen und wurde zum virtuosen Solisten, der bei seinen Auftritten durch die Verbindung von Klassik und Jazz das Publikum überrascht und begeistert.
Harold John kam 1990 zu Roger & The Evolution und arbeitete gelegentlich als Korrepetitor an der Wiener Staatsoper und der Deutschen Oper Berlin und ist zur Zeit als freier Schriftsteller und Komponist tätig.
Simon Holliday (Piano)
wurde 1964 in England geboren. Nach klassischer Ausbildung ist er mit 17 Jahren Profi-Musiker geworden, und seitdem ist er fester Bestandteil der internationalen Musikszene. Durch seine Auftritte mit vielen großen Stars der Jazz, Pop und Blues-Szenen ist er in vielen Stilrichtungen zu Hause.
Er bietet ein Programm an, das auf den Spuren von vielen musikalischen Giants des 20. Jahrhunderts geht. Mal Rock´n´Roll oder Jump´n´Jive, mal Blues oder Soul, mal Swing oder R & B, mal Pop-Oldie oder sanfte Ballade. Auf Konzertbühnen oder im Jazzclub wird für jeden etwas angeboten, und durch eine schnell aufgebaute Beziehung zum Publikum ist gute Laune von Anfang an garantiert. Man könnte es versuchen - aber ruhig auf dem Platz sitzenbleiben kommt nicht in Frage!
2004 feierte er mit seiner Band in der ausverkauften Stuttgarter Liederhalle sein 15. Jubiläum mit Guests Tony Sheridan, Georgie Fame und Albie Donnelly. Web site >>>
Thomas Keller (Saxophon),
studierte an der HdK Berlin Saxophon und Komposition und arbeitet seit 1983 als professioneller Musiker, u.a. bei Ulla Meinicke, Alphaville, George Kranz und in unzähligen Studioproduktionen.
1986 kam er zum "Grips Theater", wurde Mitkomponist von "Linie 1" und tourte mit dem Musical um (fast) die ganze Welt.
Seine große Liebe blieb aber immer der traditionelle Jazz und der Swing. Er ist zur Zeit festes Mitglied der "Blue Bayou Jazzband Berlin", und so kam der Kontakt zu Roger & The Evolution fast zwangsläufig zustande.
Ben Perkoff, (Saxophon),
kommt aus San Francisco, Kalifornien. Sein Saxophonspiel wurde am stärksten von John Coltrane, Charlie Parker und King Curtis beeinflußt.
Er startete seine Karriere in San Francisco und spielte hier mit Paul Butterfield, Robert Cray, Big Mama Thorton, Big Joe Turner, Huey Lewis u.v.a.
Seit 1992 lebt Ben Perkoff in Berlin und hat sich in kürzester Zeit zu einem der beliebtesten „Honker und Shouter“ der Berliner Szene entwickelt.
Er ist Leiter seiner eigenen Band und fährt regelmäßig zu Gastspielen in seine Heimat San Francisco. Web site >>>
John Defferary (Klarinette, Saxophon)
ging bereits im Alter von 21 Jahren auf Amerikatournee. In Los Angeles wurde er Schüler des Klarinettisten Barney Bigard. Auch in den folgenden Jahren zog es ihn häufig in die USA. Er spielte zusammen mit Musikern wie Louis Cotrell, Ed Hall, Raymond Burke und Albert Nicholas.
Anfang der 70er Jahre wurde John Mitglied des Trevor Richard New Orleans Trio, mit dem er 12 Jahre lang um die ganze Welt tourte. Ab 1985 spielte John Defferary eine herausragende Rolle in „Papa Bue's Viking Jazzband" und von August 1998 bis November 2006 war er Mitglied der profiliertesten europäischen Jazzband, der „Chris Barben Jazz and Blues Band".
Die Presse bezeichnet ihn als Hot-Jazz-Interpreten von Weltklasse. John Defferary begeistert sein Publikum durch seine Virtuosität, seine kreolische, unvergleichlich swingende Klarinette und sein dynamisches Saxophonspiel.

Thomas L'Etienne (Klarinette/ Sax)
Seine Begeisterung gilt dem traditionellen New Orleans Jazz und so gehörte er zu den Mitbegründern von Papa Tom’s Lamentation Jazzband Hamburg, die in den 70-er Jahren zu den feinsten europäischen Vertretern des New Orleans Jazz gezählt wurde.
1979 zog es ihn nach New Orleans, um vor Ort die Wurzeln des Jazz kennenzulernen. Dort spielte er mit einigen lebenden Legenden des Jazz, wie Kid Thomas, Emanuel Sayles, Chester Zardis und James Booker (piano). 1983 schloss er sich der Band der New Orleans Sängerin Lillian Boutté für eine sechsmonatige Tournee an. Daraus resultierte, dass er musikalischer Leiter von Lillian Boutté & Her Musicfriends wurde und sie am 28.05.1984 in New Orleans heiratete.
Trotz der Arbeit mit Lillian Boutté ist Thomas bei den größten Jazz Festivals in Europa, in den USA, Australien, Neuseeland und Asien aufgetreten und hat mehr als ein Dutzend Aufnahmen gemacht mit solchen Größen wie Edward Frank, dem genialen Pianisten aus New Orleans, Lloyd Lambert, Smokey Johnson, Doctor John, Jeanette Kimball und Humphrey Lyttleton. Außerdem trat er auf mit Snooks Eaglin, Clark Terry, 'Sweets' Edison, Milt Hinton und vielen anderen.
Thomas L'Etienne gilt heute als einer der Repräsentanten des New Orleans und sein Klarinettenspiel zeigt unnmisssverständlich Spuren der großen kreolischen Meister, wie Barney Bigard, Albert Nicholas und Jimmie Noone, während sein Saxophonstil beeinflusst wurde von Ben Webster, Charlie Parker, Gene Ammons und 'Lockjaw' Davies sowie den großartigen Rhythm & Blues Tenorsaxophonisten Lee Allen und David Lastie. Web site >>>

Wolfgang Rügner (Posaune/ Mundharmonika),
verfiel, bei einem Konzert im Jahre 1967 der legendären George Lewis Jazzband, dem schwarzen New Orleans Jazz für immer.
Nach diversen Versuchen als Blues-Schlagzeuger landete er schließlich 1979 als Posaunist und Sänger in der Blue Bayou Band, mit der er bis heute auftritt und erfolgreich seiner Leidenschaft frönt. Als zweites Instrument spielt er seit längerem auch Bluesharp.
Mit Roger verbindet ihn eine jahrzehntelange Freundschaft. Seit beide einst in der Rockband „Fichterock“ erste Kontakte schlossen, verlief ihre musikalische Laufbahn immer parallel.
Wolfgang fliegt seit vielen Jahren regelmäßig nach New Orleans und verfolgt begeistert die dortige musikalische Entwicklung.

Sören Pehrs (Posaune),
gehört in der Berliner Jazz-Szene seit Jahrzehnten zu den Top-Posaunisten. Er bekam im Alter von 14 Posaunenunterricht und mit 17 Jahren Klavierunterricht zur Vorbereitung auf das Hochschulstudium in Detmold im Fach Tonmeister und Posaune.
In Berlin war er ab 1972 in diversen Jazzbands tätig (Tower Jazz Band, The Judge & his Chicago Gang, Sir Gusche Band, Tom Kellers "Woodlice", Compass Big Band, Anatolian Jazz Orchestra). So unterschiedliche Musiker wie Jack Teagarden, Vic Dickenson, Urbie Green, J.J. Johnson und Jiggs Whigham inspirierten ihn in seinem Posaunenspiel.
Sören Pehrs arbeitete lange Zeit bei Rias Berlin als Toningenieur, wo er unter anderem Aufnahmen mit Slide Hampton und Art Farmer machte.

Bob Culverhouse (Bass),
stammt aus England, wohnt seit 1972 in Berlin und spielt seit dieser Zeit in der "White Eagle Jazzband". Seine musikalischen Inspirationen fand er anläßlich seiner Besuche in New Orleans, wo ihn insbesondere die Basstechnik von Chester Zardis beeindruckte und nachhaltig beeinflußte.
Er machte Tourneen mit Alton Purnell, Louis Nelson, Sam Lee, Kid Sheik, Freddie Kohlman, Benny Waters, Sammy Rimington, Mighty Flea Conners, Carrie Smith, und hat den großen Ed Garland bei den "Legends of Jazz" vertreten. Drei Jahre war er mit "Lillian Bouttée's Music Friends" auf Tournee durch Deutschland und Europa und gastierte mit ihnen auch in New Orleans.
Bob Culverhouse spielte von Anfang an bei Roger & The Evolution und leistet durch seine Basstechnik einen wichtigen Beitrag zum typischen Sound der Band.

Bernd Kuchenbecker (Bass),
nimmt, mit viel Liebe und Respekt vor den traditionellen Spielarten des Jazz, den Zuhörer mit auf Zeitreisen, bei denen es keine Berührungsängste mit anderen Stilen gibt. Seine Soli sind immer Höhepunkte in den Konzerten von Roger & The Evolution.
Bernd studierte Kontrabass an der Hochschule für Musik in Berlin bei Thomas Großmann und Ed Schuller.
Seit 1996 ist er als freischaffender Musiker, Komponist und Arrangeur sowie regelmäßig als Dozent für Bass auf der Insel Rügen tätig.
Mit dem Trio “Nighttrain” gewann er den 1. Jazz&Blues Award Berlin.
Er spielte u.a. mit Little Willie Littlefield, Marty Grosz, Joe Muranyi, Allan Praskin, Martin Weiss, Phil Upchurch und Jimmy Smith.
Feature
Fotos
Freunde
aktualisiert am
10. August 2010